GVS

Aktuelle Meldungen


Besuchen Sie uns auch bei Facebook.

Bitte beachten Sie auch unsere Stellenanzeigen.


Elternbrief zur Notbetreuung in Kindertagesstätten

Liebe Eltern,

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2021 alles Gute vor allem aber Gesundheit.

Mit dem 11. Januar 2021 tritt die zweite Verordnung zur Veränderung zur 9. SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung in Kraft. Die Notbetreuung in Kindertagesstätten wird bis zum 31.01.2021 verlängert.

Entsprechend der Verordnung können Eltern, die in einem systemrelevanten Beruf arbeiten, oder von der Schließung ausgeschlossen sind, entsprechend §11-9.SARS-CoV-2 EindV., ihre Kinder zur Notbetreuung anmelden. Vorausgesetzt eine private Betreuung durch z. Bsp.das 2. Elternteil oder Familienangehörige ist nicht möglich. Ein schriftlicher Nachweis des Arbeitgebers beider Elternteile ist gegenüber der Leitung der Kindereinrichtung zu erbringen. (Den Vordruck finden Sie hier.)

Eltern die im Homeoffice umfangreiche Aufgaben zur erfüllen haben und eine private Betreuung aus diesem Grund nicht gewährleisten können, dürfen mit schriftlicher Versicherung ihr Kind ebenfalls entsprechend des Erlasses Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen des Landes Sachsen Anhalt vom 08.01.2021 zur Notbetreuung anmelden. (Den Vordruck finden Sie hier.)

Kinder mit Erkältungs- und Krankheitssymptomen dürfen die Kindereinrichtung nicht besuchen. Der Bund gewährt in diesen Fällen jedem Elternteil in diesem Jahr zusätzlich 10 Kindkrankentage.

Ansonsten gilt wie bisher ein Betretungsverbot für COVID infizierte sowie für Kontaktpersonen mit COVID erkrankten.

Alle anderen Regelungen der Kindereinrichtungen von der Betretung bis zur Umsetzung der Hygienekonzepte bleiben unberührt.

Für Familien, die eine Betreuung im Januar nicht in Anspruch nehmen konnten, rechnen wir die Essengeldpauschale im Februar zurück. Wer einen Dauerauftrag hat oder Selbstzahler ist, beachte dies bitte bei seiner monatlichen Überweisung.

Für die Betreuungskosten und etwaiger Rückererstattung ist die Stadt Blankenburg verantwortlich und wird dies zu gegebener Zeit auf Ihrer Internetseite veröffentlichen.

Wir bitte Sie, nur die wirklich notwendige Betreuungszeit für Ihr Kind/ Ihre Kinder in Anspruch zu nehmen. Vielen Dank.

Der Pandemiestab.


Mitarbeiter der GVS-Sozialstation positiv auf das Corona-Virus getestet

Mit heutigem Stand sind zwei Mitarbeiter der GVS-Sozialstation positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Es erfolgt ein guter Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die beiden Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Dafür sind wir sehr dankbar.
In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt stellte sich bei der Kontaktverfolgung rückwirkend heraus, dass sich die Mitarbeiter ohnehin bereits in häuslicher Quarantäne oder im Freien befanden. Somit konnten keine weiteren Kontaktpersonen ermittelt werden.
Das Team der GVS-Sozialstation kann die ambulante Pflege und Versorgung weiterhin sicherstellen.

Mitarbeiter*innen der Sozialstation

Weihnachtspäckchen für geflüchtete Menschen

In Blankenburg hat sich ein breites Netzwerk vieler verschiedener Firmen und Institutionen zusammengeschlossen, um ein Zeichen für Solidarität gegenüber geflüchteten Menschen zu setzen. Gemeinsam setzten sie alle Hebel in Bewegung, um kurz vor Weihnachten den geflüchteten Familien am Heidelberg ein paar Freuden zu bescheren.

Rund dreißig individuelle Päckchen wurden für die Kinder der geflüchteten Familien, die derzeit im Schullandheim am Heidelberg in Blankenburg untergebracht sind, gepackt. Ähnlich wie bei der allgemein bekannten Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ enthalten die Päckchen etwas Süßes, etwas zum Spielen, aber auch praktische Sachen wie Zahnbürste und Zahnpasta sowie warme Socken, Handschuhe oder eine Mütze. Und auch für die Eltern wurden Gemeinschaftsgeschenke zusammengestellt. Es ist ein Zeichen für Offenheit und Toleranz und soll den Beschenkten nicht nur eine Freude bereiten, sondern ihnen auch deutlich vermitteln: Ihr seid hier Willkommen!

Diese Aktion entstand durch das Netzwerk für Solidarität gegenüber geflüchteten Menschen. Dieses Bündnis gründete sich spontan angesichts der geschürten Angst und pauschalen Problematisierung gegenüber Geflüchteten in Blankenburg. An diesem Netzwerk beteiligen sich die Blankenburger Wohnungsgesellschaft gGmbH (BWG), die Stadtwerke Blankenburg GmbH, NetCo Professional Services GmbH, Harz-Sport Neudek, Plättner Elektronik GmbH, die Kloster- und Sonnenapotheke, die Freiwillige Feuerwehr Blankenburg, Heimvorteil Harz, IdeenGut-Werbeagentur, die Blankenburger Harzsparkasse sowie die Stadt Blankenburg und der GVS Blankenburg (Harz) e. V.

Dank der Unterstützung der Unternehmen und der Sachspenden der jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, konnten die vielfältigen und bedarfsgerechten Geschenke zusammengetragen werden. Bürgermeister Heiko Breithaupt begrüßt die Bildung dieses Netzwerkes und diese Aktion ausdrücklich und bedankt sich über dieses breite Bündnis im Zeichen der Toleranz und Weltoffenheit.

Im Rahmen des 17. Türchens des „Mutmacher-Adventskalenders“ von Heimvorteil:Harz wurden die Weihnachtspäckchen am heutigen Donnerstag zum Schullandheim am Heidelberg gebracht. Die Freude war groß, dass neben den personenbezogenen Präsenten für die Familien noch eine Reihe von allgemeinen Geschenken, wie beispielsweise Rucksäcke, Fußbälle, Kegelspiele und Straßenmalkreide, überreicht wurden.


„Ein Bild für dich“ – Bilder als ein Zeichen des Willkommens

Zahlreiche Bilder wurden zum „Tag der Menschenrechte“ am Donnerstag, den 10. Dezember an die geflüchteten Familien im Schullandheim Blankenburg am Heidelberg übergeben. Sie stammen von der Malaktion „Ein Bild für dich – Kinder malen für Kinder“, die der GVS in seinen Kindertagesstätten ins Leben gerufen hat. Sie sollen den Kindern, die dort vorübergehend untergebracht sind, eine kleine Freude bereiten.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, so lautet der erste Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Das Dokument definiert die Rechte, die jedem Menschen, unabhängig von Faktoren wie Herkunft, Geschlecht oder Religion, zustehen sollten. Ein harmonisches Miteinander setzt voraus, dass man offen füreinander ist und niemand an den Rand gestellt wird. INKLUSION leben ist beim GVS und seinen Einrichtungen nicht nur ein gesellschaftlicher Auftrag sondern Normalität.

Der GVS betreut in seinen Kindertagesstätten viele verschiedene Kinder aus unterschiedlichen Familien. Sie kommen aus Deutschland und anderen Ländern der Welt. Inklusion im Kita-Alltag kann das Verständnis und die Aufmerksamkeit für Individualität wecken und Toleranz gegenüber kultureller Vielfalt fördern. Täglich beschäftigen sich Kinder mit Fragen nach ihrer Identität und Zugehörigkeit. Sie beobachten, dass manche Menschen im Rollstuhl sitzen, ein Kopftuch tragen oder eine andere Hautfarbe haben. Unwillkürlich setzen sie sich mit Kulturen, Ritualen und Bräuchen auseinander und bearbeiten eigenständig den Bildungsbereich „Grundthemen des Lebens“ des Bildungsprogramms „Bildung elementar“ des Landes Sachsen- Anhalts.

Die Aufgabe aller Pädagogen ist es, die Themen der Kinder aufzugreifen und sich gemeinsam mit ihnen dazu auseinanderzusetzen. Die Kindertages-einrichtungen haben den gesellschaftlichen Auftrag, die ihnen anvertrauten Kinder für einen respektvollen Umgang mit dem jeweils Anderen und Fremden, mit Weltanschauungen, Religionen und anderen Kulturen zu sensibilisieren. Mit Hilfe und Unterstützung der Erzieher*innen gestalteten einige Kinder in den GVS-Kitas vielfältige Kunstwerke, die nun an die geflüchteten Kinder im Schullandheim Blankenburg am Heidelberg übergeben wurden.

Ob malen, schneiden, kleben… Ob mit Pinsel, Buntstift oder Schere… Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Hauptsache die Bilder kommen von Herzen – sie sollen den geflüchteten Kindern eine Freude bereiten und vor allem eine wichtige Botschaft vermitteln: „Ihr seid hier Willkommen!“. In Zusammenarbeit mit den Sozialarbeiter*innen der ZASt Halberstadt werden die Empfänger der Bilder dazu animiert, ebenfalls Bilder zu malen. Und wer weiß, vielleicht ist das sogar der Anfang einer Brieffreundschaft mit Bildern ...


Vandalismus an Kindertagesstätte

In der Nacht vom Samstag, 21. November bis Sonntag, 22. November haben bislang unbekannte Täter mit Pflastersteinen die Fassade und Fenster der GVS-Kindertagesstätte „Am Thie“ beschädigt. Dabei wurde ein erheblicher Schaden hinterlassen. Insgesamt fünf aus doppelverglastem Sicherheitsglas bestehende Fensterscheiben, die Fassade und drei Fensterrahmen wurden zerstört.

GVS-Geschäftsführer Sebastian Selent erstatte am Sonntag, 22. November Anzeige gegen Unbekannt. Das Polizeirevier Harz hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet und sucht nun Zeugen des Vorfalls.

Derzeitigen Erkenntnissen zufolge warfen die Täter vom Gehweg in der Albrechtstraße aus mit mehreren Pflastersteinen in Richtung des Gebäudes. „Es ist unfassbar, warum jemand so etwas tut und traurig, dass Vandalismusschäden an einer Kindertagesstätte verübt werden.“, meint Sebastian Selent.

Die Kindertagesstätte betreut insgesamt 85 Mädchen und Jungen. Kita-Leitung Peggy Angerstein bestätigte, dass der laufende Betrieb in der GVS-Einrichtung aufrechterhalten bleibt: „Die Scheiben bestehen aus Sicherheitsglas und hielten den Steinen Stand.“

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Harz in Halberstadt zu wenden.
Telefonnummer: (03941) 674 293


Mehrgenerationenhaus

Kleinstadthelden:
Wie Kinder und Senioren in Blankenburg zusammen leben

Eine Aktion des MDR. Weiter Informationen gibt es beim MDR oder bei Instagram.


Umsetzung der Corona-Schnelltests Stationäre Pflegeeinrichtungen, Geschütztes Wohnen, Tagespflege & Sozialstation

ab Montag, 16. November 2020

Das von uns entworfene Konzept zur Umsetzung der Schnelltests in unseren Einrichtungen, wurde vom Gesundheitssamt geprüft und genehmigt.

Die Schnelltests bieten die Chance, Infektionen schneller zu erkennen und mit entsprechen-den Maßnahmen zu reagieren. Dies tun wir präventiv zum persönlichen Schutz der Bewoh-ner und Mitarbeiter.

Beim Testen ist ein zielgerichtetes Vorgehen wichtig und auch ein negativer Corona-Test ist nur eine Momentaufnahme. So sieht das Testkonzept auch vor, dass wir Besucher, die die Einrichtungen betreten, von uns getestet werden können.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal wenden.

Abschließend weisen wir Sie darauf hin, dass unsere Schnelltests lediglich für symptomlose Personen vorgesehen sind. Personen mit Symptomen erhalten den üblichen PCR-Test, z.B. in einer Allgemeinmedizinischen Praxis.


Anpassung der Corona-Schutzmaßnahmen

Die Corona-Pandemie ist noch längst nicht ausgestanden. Seit mehreren Wochen lässt sich ein Anstieg der aktiven Infektionszahlen feststellen. Die „2. Welle“ zeichnet sich deutlich ab. Wir haben nunmehr eine andere Gefahrenlage als noch vor einigen Wochen.

Beim GVS werden derzeit rund 500 Kinder in den Kindertagesstätten betreut. Etwa weitere 500 Senior*innen werden in zwei stationären Pflegeeinrichtungen und durch den ambulanten Pflegedienst versorgt. Die Sorge ist groß, dass sich jemand mit dem Virus infizieren könnte. Daher galt bereits seit Anfang März: Infektionswege vermeiden.
„Wir sind sehr dankbar, dass Bewohner und Angehörige so geduldig und verständnisvoll mit der Situation umgehen.“, erklärt GVS-Geschäftsführer Sebastian Selent. „Die damit einhergehenden Schutzmaßnahmen werden mit großer Bereitschaft akzeptiert.“

Stets prüft der GVS die Situation und passt weitere Schritte zum Infektionsschutz entsprechend an. Besuche in den Pflegeeinrichtungen sollen weiterhin möglich bleiben. Die Betreuung der Kinder in den Kindertagesstätten soll aufrechterhalten werden. „Unser oberstes Ziel ist es, eine vollkommene Schließung wie am Anfang des Jahres zu vermeiden.“, bestätigt Sebastian Selent. Maßgeblich sind hier die Schutzmaßnahmen, abhängig der Anzahl der neuaufkommenden Fälle von Corona-Erkrankten im Harzkreis. Hierzu wurde ein abgestuftes „Ampel-System“ entwickelt, angepasst an die jeweilige Situation.

Die bisherigen Regelungen in den Einrichtungen und Diensten des GVS gelten bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 Personen pro 100.000 Einwohner. Sofern die Inzidenzrate auf über 35 Fälle steigt, gilt die „gelbe Ampel“. Hier ist maßgeblich, dass beispielsweise die Bewohner der Pflegeeinrichtungen pro Tag nur noch einen Besucher statt bisher zwei Besuchende empfangen können. Des Weiteren wird die Begegnungsstätte „NEBENAN“ vorerst geschlossen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. „Wir hoffen, dass wir unser Angebot so schnell wie möglich wieder öffnen können, sofern sich die Lage entschärft.“, so Selent weiter.

Bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern steigt die Ampel auf „rot“. Beispielsweise plant hier der GVS in den Kindertagesstätten wieder feste Betreuungsgruppen zu organisieren. „Wir wollen mit den Schutzmaßnahmen einen Ausbruch vermeiden und die Versorgung weiterhin gewährleisten.“, bestätigt Sebastian Selent. Bewohner, Angehörige und Eltern werden über das „Ampel-System“ und den aktuellen Stand informiert. Die für die jeweilige Einrichtung spezifischen Regelungen sind auch auf der GVS-Homepage zu finden. Der GVS hofft zudem auf die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Unterstützung aller Beteiligten, um einen Corona-Ausbruch in den Einrichtungen zu vermeiden.

Weiterhin möchte der GVS alsbald Bewohner, Besucher und Mitarbeiter mittels Corona-Schnelltest stichprobenartig testen. Das dazu entworfene Testkonzept wird derzeit vom Gesundheitsamt geprüft.


Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

um das Infektionsrisiko derzeit zu minimieren, bleibt die Begegnungs- und Beratungsstätte „NEBENAN“ vorüber- gehend geschlossen. Sobald sich die Situation um das Corona-Virus entspannt, werden wir wieder wie gewohnt mit unseren Angeboten für Sie da sein.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Bleiben Sie gesund!


Spendenaufruf für Luces

Familie Ohme und ihr Sohn Luces mit schwerer Behinderung erhalten Unterstützung vom Sozialverband Blankenburg (SoVD). Seine Mutter benötigt ein spezielles Auto, da sie Luces nicht mehr in den Wagen heben kann. Auch der Spezial-Rollstuhl passt nicht in den PKW.

2014 kam Luces als Frühchen mit dem sogenannten DiGeorge-Syndrom auf die Welt.

Mit Ihrer Spende können auch Sie die Familie unterstützen.

Spendenkonto:
Lionsfreunde Blankenburg e.V.
Verwendungszweck: Hilfe für Luces
IBAN: DE93 8105 2000 0310 2688 18

Weitere Informationen dazu in der Volksstimme.


Marmelade und Socken für einen guten Zweck

Am Mittwoch, den 14. Oktober 2020 übereichte der GVS- Geschäftsführer Sebastian Selent die Spendensumme in Höhe von 1.020,21 EUR an die Notfall-Seelsorge in Wernigerode. Bettina Gomes, Teamleiter Thorsten Wiesener und Kerstin Ender nahmen den symbolischen Spendenscheck stellvertretend für das 15-köpfige Team entgegen.

Diese Spendensumme wurde bei „Blankenburger Schönheiten“ erzielt. Die Veranstaltung fand am 12. und 13. September 2020 in den Barock-Gärten in Blankenburg statt. Dazu wurden die gesamten GVS- Mitarbeiter aufgerufen, einiges an selbst-hergestellten Waren einzubringen. An diesem Wochenende konnte man am GVS-Stand Marmeladen, Strickwaren und allerlei andere Handwerkskunst auf Spendenbasis erwerben. GVS-Geschäftsführer Sebastian Selent freut sich sehr über das Engagement seiner Mitarbeiter: „Ein großer Dank geht an das gesamte Kollegium. Es ist toll, dass wir gemeinsam so viel zusammengetragen haben!“.

Die Notfall-Seelsorge begleitet Menschen in der Akutphase bei einem Notfalleinsatz des Rettungsdienstes. „Uns war es wichtig, diese Arbeit zu unterstützen“, erklärt Sebastian Selent. Für das insgesamt 15-köpfige Team der Notfall-Seelsorge nahmen Bettina Gomes, Teamleiter Thorsten Wiesener und Kerstin Ender freudig die Spendensumme entgegen. Bei einem gemeinsamen Gedankenaustausch gaben sie Einblick in ihre Tätigkeit.

Das Notfall-Seelsorge-Team bietet Menschen, die als Betroffene, Angehörige oder Einsatzkräfte mit Notfällen in Berührung kommen, in den ersten schweren Stunden Beistand und Hilfe. Dafür erhält jeder ehrenamtlich Tätige eine spezielle Ausbildung.


Feierliche Eröffnung – „NEBENAN“ bekommt Stadtwappen

Am Samstag fand die Eröffnung der Begegnungs- und Beratungsstätte „NEBENAN“ in der Käthe-Kollwitz-Straße 20 statt. Die Kooperation zwischen dem GVS und der BWG soll zukünftig als erste Anlauf- und Kontaktstelle für die Bewohnerschaft des Stadtgebiets Regenstein dienen. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit, die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Was man alles aus einer 3-Raum-Wohnung im Regensteingebiet machen kann, davon überzeugten sich viele Interessierte am Samstag bei der Eröffnung von „NEBENAN“. Die Wohnung der Blankenburger Wohnungsgesellschaft mbH wurde barrierefrei und altersgerecht umgebaut und saniert. So entstanden hier beispielsweise in neuer Aufteilung ein behindertengerechtes Gäste-WC sowie ein offener Küchen- und Wohnbereich. Der GVS betreibt in diesen Räumlichkeiten die Begegnungs- und Beratungsstätte „NEBENAN“ federführend.

Laut GVS-Geschäftsführer Sebastian Selent soll „NEBENAN“ die Lebens- und Wohnqualität im Regenstein erhöhen. „Wir laden alle Nachbarn ein, uns zu besuchen, um mit uns ins Gespräch zu kommen. Hier vor Ort können wir zielgerichtet informieren und beratend unterstützen.“, so Sebastian Selent. In den Räumlichkeiten von „NEBENAN“ befindet sich auch das Quartiersbüro des GVS, wo Petra Apel (Leiterin der GVS-Sozialstation) zukünftig als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.

Ein wichtiger Punkt zur Weiterentwicklung des Stadtgebiets Regenstein ist die Sozialraumanalyse. So führten gleich am Samstag die GVS-Projektmitarbeiter Lisa Zaiser und Florian Fahrtmann eine Nachbarschaftsbefragung zu Stärken und Schwächen des Wohngebiets durch. Der GVS möchte das Wohngebiet und deren Bewohner besser kennenlernen, um den Hilfebedarf des Stadtteils abzuschätzen und die Angebote bedarfsgerechter zu gestalten.

Neben den zahlreichen Gästen erschien zur feierlichen Einweihung ebenfalls Andreas Flügel, stellvertretend für die Stadt Blankenburg. Er begrüßt die positive Entwicklung im Wohngebiet und das soziale Engagement. „Wir waren sehr erfreut, als die BWG und der GVS mit der Idee an uns herangetreten sind. Noch mehr freuen wir uns, dass die Umsetzung so schnell erfolgt ist.“, sagt Andreas Flügel. Für den symbolischen Haussegen von „NEBENAN“ überreichte er das Blankenburger Stadtwappen an den GVS- Geschäftsführer Sebastian Selent.

Des Weiteren nahmen auch Vertreter anderer Netzwerkpartner teil. So standen den Besuchern am Samstag die Stadtwerke Blankenburg mit einem Infomobil und die BWG beratend zur Verfügung. In der Begegnungsstätte präsentierten sich der Sozialverband Blankenburgs sowie die Rheumaliga.

„NEBENAN“ ist vorläufig zu folgenden Öffnungszeiten erreichbar: Mo., Di., Do. und Fr. jeweils von 10:30 bis 12:30 Uhr. Und mittwochs von 9 bis 10 Uhr.
Oder telefonisch unter: 03944 / 36 79 800


     

Kooperationspartner BWG & GVS eröffnen „Nebenan“

Die BWG und der GVS eröffnen gemeinsam die Begegnungs- und Beratungsstätte „Nebenan“ im Regensteinwohngebiet. Für die Bewohner*innen des Stadtteils dient sie zukünftig als Anlauf- und Kontaktstelle, um zielgerichtet zu informieren, zu beraten und zu begleiten. Am Samstag, den 10. Oktober, findet die Eröffnung in der Käthe-Kollwitz-Straße 20 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Das Stadtgebiet Regenstein zeigt unterschiedlichste städtebauliche als auch soziale Bedarfslagen auf. Das Durchschnittsalter der Bewohner ist beispielsweise im Verhältnis zur Gesamtstadt signifikant höher. Um das Leben in den vertrauten sozialen und räumlichen Bezügen führen, gestalten und entwickeln zu können, werden Nachbarschaften und Netzwerke immer wichtiger.

In der Käthe-Kollwitz-Straße 20 eröffnen die BWG und der GVS gemeinsam am 10. Oktober ab 11 Uhr die Begegnungs- und Beratungsstätte „Nebenan“. Sie soll zukünftig Dreh- und Angelpunkt für bürgerschaftliches Engagement und Geselligkeit sein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Räumlichkeiten kennenzulernen. Auch andere Netzwerkpartner werden vor Ort sein. Besucher können sich auf Infostände der Stadtwerke, der Klosterapotheke, der Rheumaliga sowie des Sozialverbands Blankenburgs freuen.

In den Räumlichkeiten von „Nebenan“ entsteht auch ein Quartiersbüro. Ziel ist hier, u.a. die Bedarfe der Anwohner gemeinsam zu erfassen und daraufhin angepasste Angebote zu entwickeln. Ansprechpartner der Begegnungsstätte wird die Leiterin der Sozialstation, Frau Petra Apel.
Sie kennt viele Bewohner*innen des Regensteins durch ihre Tätigkeit beim ambulanten Pflegedienst des GVS. Zukünftig steht sie bei Fragen, Belangen und Themen der Nachbarschaft zur Verfügung.

„Nebenan“ dient als erste Anlauf- und Kontaktstelle für die Bewohnerschaft des Stadtgebiets Regenstein und soll ein generationsübergreifendes und lebendiges Miteinander fördern. So werden in Zukunft beispielsweise diverse Kennlern- und Mittagstische sowie Spielenachmittage und Handarbeitsgruppen geplant und organisiert. Aber nicht nur Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, auch Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen. Die Begegnungs- und Beratungsstätte „Nebenan“ befindet sich im Erdgeschoss des Wohnblocks und ist auch via Fahrstuhl barrierefrei erreichbar.


Vorhang auf für neue Leiterinnen der GVS-Theaterkiste

Bereits im Februar 2020 hat Bärbel Sonnberger die Leitung der GVS- Theaterkiste an ihre beiden Nachfolgerinnen übergeben. Gestern folgte in kleiner Runde ein gemeinsamer Gedankenaustausch, mit Blick zurück in die Vergangenheit aber auch vor allem in die Zukunft.

Die Schauspielgruppe, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des GVS sowie zahlreichen Ehrenamtlichen, wurde 2014 unter der Leitung von Bärbel Sonnberger und Christel Pitzek gegründet. Die erste Aufführung der GVS-Theaterkiste fand im August 2014 statt. Damals spielten sie das Stück „Alarm im Kaspertheater“ im Alten E-Werk. 2018 verließ Christel Pitzek das Ensemble und Bärbel Sonnberger übernahm die alleinige Leitung.

In Zukunft stehen wieder zwei Frauen in der „ersten Reihe“ der Organisation rund um die Theaterkiste. Rosemarie Sommermerk (GVS- Betriebsrat) und Alexandra Andersson-Fast (GVS-Kita „Am Regenstein“) treten als Nachfolgerinnen an. GVS-Geschäftsführer Sebastian Selent bedankte sich gestern bei Bärbel Sonnberger für ihre Regie und Unterstützung. „Ein Blankenburger Unikat verlässt die Bühne!“, empfindet Sebastian Selent.

Bärbel Sonnberger setzte sich, auch nach ihrer Verabschiedung in den Ruhestand, noch weiterhin viele Jahre für die Kindertagesstätten des GVS ein. So stand sie bei der Organisation von Familienfesten immer gern zur Verfügung oder bot ihre Hilfe an, wenn sie gebraucht wurde. Ihre größte Rolle spielte sie jedoch in der GVS-Theaterkiste. Neben Märchenfiguren konnte sie ihre schauspielerischen Vorlieben auch als Wildecker Herzbuben, Bauarbeiter mit Latzhose oder auch als Helge Schneider ausleben.

Die einstige Kita-Leiterin der GVS-Kindertagesstätte „Am Thie“ bleibt mit ihrer herzlichen und stets lebensfrohen Art nicht nur den ehemaligen Schauspielkolleginnen und –kollegen in guter Erinnerung. Beim GVS stehen ihr nach wie vor jederzeit die Türen offen. Vor allem wird ihr ein Ehrenplatz bei künftigen Aufführungen der GVS- Theaterkiste reserviert.


Zuckertüten und Blumen für neue Azubis

Drei Azubis starten die generalistische Pflegefachausbildung beim GVS. Mit einer kleinen Feierstunde wurden die angehenden Pflegefachfrauen herzlich in Empfang genommen.

Am 1. August startet für Eileen Wagler, Jolina Scheider und Lisa Sroka ein neuer Lebensabschnitt. Die drei jungen Frauen beginnen die Ausbildung zur Pflegefachfrau beim GVS. Am heutigen Tag hieß sie GVS-Geschäftsführer Sebastian Selent zur feierlichen Vertrags- unterzeichnung herzlich willkommen.

Sebastian Selent, Kerstin Unterberg und Lisa Stroka bei der Vertragsunterzeichnung.

Mit dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe, das im Juli 2017 verkündet wurde, wurde der Grundstein für eine neue Pflegefachausbildung gelegt. Die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann soll Auszubildende zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen befähigen und mehr Praxisbezug bekommen. Daher begrüßten sie auch die GVS-Pflegdienstleiter der stationären und ambulanten Pflege die zukünftigen Azubis und überreichten nach der offiziellen Vertragsunterzeichnung noch Blumen und Zuckertüten.

Kerstin Unterberg freut sich auf den Neuanfang der Pflegeausbildung.

Der theoretische Teil der Ausbildung findet an Pflegeschulen statt. Die drei GVS-Azubis werden ab 3. August die Berufsfachschule in Elbingerode besuchen. Schulleiterin Kerstin Unterberg freute sich heute darüber, ebenfalls den drei künftigen Schülerinnen einen guten Start zu wünschen. „Die generalistische Ausbildung ist ein Neuanfang“, meint Kerstin Unterberg und zeigte den Anwesenden die verschiedenen Perspektiven auf. Wichtig sei aber nicht nur die Pflege des Menschen an sich, sondern auch „Aufmerksamkeit und Zuwendung“, so die Pädagogin.

Jolina Scheider unterschreibt ihren Ausbildungsvertrag beim GVS.

Die praktische Ausbildung beim Träger umfasst mindestens 1.300 Stunden. Dabei werden sie Einsätze auf den Wohnbereichen, aber auch in der Tagespflege und im ambulanten Pflegedienst kennenlernen. Das erste Orientierungspraktikum absolvieren die drei jungen Frauen schon bald beim GVS.

Steffen Rohde überreicht eine Zuckertüte zum Ausbildungsbeginn an Eileen Wagler.

Petra Apel überreicht Blumen und Zuckertüte an Jolina Scheider.


Stärker als gewalt

„Stärker als Gewalt“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Die Initiative will erreichen,

  • dass mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben und sich wehren, wenn sie von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind,
  • dass mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen hinsehen und ihnen helfen,
  • dass in der Corona-Krise mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ alle Betroffenen Hilfe finden, die zuhause von Gewalt bedroht sind.

Über die Website www.stärker-als-gewalt.de finden Betroffene und Menschen im Umfeld Informationen und Hilfsangebote, wie sich Gewalt beenden lässt und wo sie Hilfe finden.
Das ist gerade in der Corona-Krise besonders wichtig, denn für Betroffene ist es durch die Ausgangsbeschränkungen noch schwieriger, sich Hilfe zu suchen. Deshalb gibt es jetzt die Aktion „Zuhause nicht sicher?“.

Auf der Website wird erklärt, wie man Gewalt erkennt, wie man selbst handeln kann und wo man Beratung und Hilfe findet.
Telefonische und Online-Beratung bietet des Weiteren das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter 08000 116 016 und auf www.hilfetelefon.de – anonym, kostenfrei, rund um die Uhr und barrierefrei in deutscher Sprache und 17 Fremdsprachen.


Hilfe- & Sorgentelefone

… schnell, sicher & anonym

Auch während der Corona-Epidemie in Deutschland, setzen die bundesweiten Beratungsstellen alles daran, ihre Angebote und Hilfeleistungen aufrecht zu erhalten. Welches Anliegen man auch hat, was man auch fühlt – Angst, Hilflosigkeit, Trauer, Wut oder Zorn. Bei diesen Nummern finden Nutzer ihre richtigen Ansprech- und/oder Gesprächspartner. Ganz wichtig – man kann selbst bestimmen, was man am Telefon anvertrauen und was lieber für sich behalten möchte. Unter folgenden Telefonnummern und Internetseiten findet man Rat, Hilfe, Trost oder Unterstützung.

Hilfetelefone