GVS

Aktuelle Meldungen


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Liebe Angehörige und Besucher der stationären Pflegeeinrichtungen des GVS,

Das lange Warten hat ein Ende – ab Montag, 11. Mai 2020 wird das Besuchsverbot in unseren stationären Pflegeeinrichtungen aufgehoben. Dass Besuche dann wieder erlaub t sind, empfinden wir als sehr lobenswert und wichtig – allerdings unter bestimmten Voraussetzungen und unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen.

Nachdem am 2. Mai 2020 bekannt gegeben wurde, dass Besuche der Angehörigen in den Alten- & Pflegeeinrichtungen nun wieder gestattet sind, haben wir an einer neuen Besucherregelung gearbeitet und erste Vorbereitungen getroffen. Unser oberstes Ziel, die Gesundheit der Bewohner*innen sowie der Mitarbeiter*innen weiterhin zu wahren, steht dabei im Vordergrund. Besucher können ab kommenden Montag im Seniorenzentrum „Oesig“, im Mehrgenerationenhaus sowie im Geschützten Wohnen des GVS wieder in Empfang genommen werden.

Hier die wichtigsten Infos dazu:

  • Besuche sind täglich in der Zeit von 10 bis 16 Uhr und nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei der jeweiligen Pflegedienstleitung möglich.
  • Um möglichst vielen Bewohnern in diesem Zeitraum gerecht zu werden, ist die Besuchszeit pro Bewohner auf 30 Minuten ausgerichtet.
  • Der zentrale Krisenstab hat zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen einige Handlungsanleitungen ausgearbeitet. Zu den weiteren Besuchsgeboten zählt eine vorherige Risikoeinschätzung durch das Personal. Personen, die nachweislich eine Covid-19-Infektion oder typische Symptome aufweisen, wird der Besuch der Einrichtung selbstverständlich nicht gewährt.
  • Während des Besuches sind geltende Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.
  • Der GVS stellt den Besuchern einen Mund-Nasen-Schutz sowie Desinfektionsmittel zur Verfügung.
  • Bei entsprechenden Wetterverhältnissen, stehen in den Außen- und Gartenanlagen unserer Einrichtungen weitere Besuchsbereiche für fünf Bewohner zur Verfügung.
Mehrgenerationenhaus
Stärker als gewalt

„Stärker als Gewalt“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Die Initiative will erreichen,

  • dass mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben und sich wehren, wenn sie von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind,
  • dass mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen hinsehen und ihnen helfen,
  • dass in der Corona-Krise mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ alle Betroffenen Hilfe finden, die zuhause von Gewalt bedroht sind.

Über die Website www.stärker-als-gewalt.de finden Betroffene und Menschen im Umfeld Informationen und Hilfsangebote, wie sich Gewalt beenden lässt und wo sie Hilfe finden.
Das ist gerade in der Corona-Krise besonders wichtig, denn für Betroffene ist es durch die Ausgangsbeschränkungen noch schwieriger, sich Hilfe zu suchen. Deshalb gibt es jetzt die Aktion „Zuhause nicht sicher?“.

Auf der Website wird erklärt, wie man Gewalt erkennt, wie man selbst handeln kann und wo man Beratung und Hilfe findet.
Telefonische und Online-Beratung bietet des Weiteren das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter 08000 116 016 und auf www.hilfetelefon.de – anonym, kostenfrei, rund um die Uhr und barrierefrei in deutscher Sprache und 17 Fremdsprachen.


Danke für Mund-Nasen-Schutz

Im Namen des Kollegiums aus den stationären Pflegeeinrichtungen, des ambulanten Pflegedienstes und des Geschützten Wohnens des GVS, bedanken wir uns recht herzlich für die zahlreichen Mund-Nasen-Schutze, die uns bereits gespendet worden sind.
Unser Dank gilt unter anderem:

  • Frau Heidi Wüstinger
  • Der Kita „Strohköpfchen“ in Derenburg
  • Frau Jana Böhme
  • Familie Brüchner
  • Frau Martina Radtke
  • Frau Irena Buchhorn
  • Frau Julia Schweimler
  • Frau Hannelore Holz
  • Frau Elke Strauch
  • Frau Tanja Nitsch
  • Frau Babette Friedrich und ihr Nähteam aus dem Frauenzentrum
  • Frau Wiese und Frau Knispel aus dem Geschützten Wohnen des GVS
  • Der GVS-Kita „Am Westend“
  • Dem Wohnbereich 1 des Seniorenzentrums und
  • vielen weiteren GVS-Mitarbeitern sowie
  • den anonymen Spendern

Ihre Unterstützung bedeutet uns sehr viel. Sie leisten damit einen wirklich wichtigen Beitrag.
Vielen Dank, dass Sie uns helfen zu helfen!

Sobald wieder Normalität einkehrt und Feste, Feiern sowie Veranstaltungen wieder stattfinden können, sind Sie herzlich willkommen in unseren Häusern und selbstverständlich eingeladen. Wir freuen uns darauf, Sie dann dazu begrüßen zu dürfen.

Mund-Nasen-Schutz im Einsatz

Hilfe für Eltern in der Corona-Zeit

Notfall-Kiz

Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) steht Familien mit kleinem Einkommen eine Unterstützung in Höhe von maximal 185 Euro pro Monat und Kind zu, zusätzlich zum Kindergeld.

Ob ein Einkommen klein ist beziehungsweise für die Familie ausreicht, hängt von vielen Faktoren ab. Berechnungsgrundlage war bislang das durchschnittliche Einkommen der vergangenen sechs Monate.

Im Rahmen der Corona-Krise wird der Kinderzuschlag nun zu einem Notfall-KiZ angepasst. Er soll zügig helfen, wenn Familien jetzt Einkommenseinbrüche erleiden und plötzlich nur noch ein kleines Einkommen erzielen.

Der Notfall-KiZ kann digital bei der Familienkasse beantragt werden. Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier: BMFSFJj:Fragen und Antworten zum Notfall-Kinderzuschlag

Mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse kann online einfach geprüft werden, ob der Kinderzuschlag beziehungsweise der Notfall-KiZ in Betracht kommt. Arbeitsagentur: Kiz-Lotse

Entschädigungsanspruch

Im Infektionsschutzgesetz wird unter anderem ein Entschädigungsanspruch geregelt. Danach erhalten Eltern, die wegen der behördlichen Kita- und Schulschließungen nicht arbeiten können, unter bestimmten Voraussetzungen Ersatz für ihren Verdienstausfall.

Die Abmilderung von Verdienstausfällen, die erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder mit Behinderungen erleiden, wenn sie ihre Kinder aufgrund der Schließung selbst betreuen müssen und daher ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z.B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z.B. die Großeltern des Kindes müssen dazu nicht herangezogen werden.

Ein Verdienstausfall besteht nicht, wenn es andere Möglichkeiten gibt, der Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, wie etwa der Abbau von Zeitguthaben. Auch gehen Ansprüche auf Kurzarbeitergeld dem Entschädigungsanspruch grundsätzlich vor. Die Entschädigung in Höhe von 67 % des Nettoeinkommens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen kann. Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Einrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre, und ist befristet bis Ende des Jahres 2020.

Mehr Informationen unter: BMAS: Entschädigungsanspruch - Hilfe für Eltern bei Verdienstausfall


Hilfe- & Sorgentelefone

… schnell, sicher & anonym

Auch während der Corona-Epidemie in Deutschland, setzen die bundesweiten Beratungsstellen alles daran, ihre Angebote und Hilfeleistungen aufrecht zu erhalten. Welches Anliegen man auch hat, was man auch fühlt – Angst, Hilflosigkeit, Trauer, Wut oder Zorn. Bei diesen Nummern finden Nutzer ihre richtigen Ansprech- und/oder Gesprächspartner. Ganz wichtig – man kann selbst bestimmen, was man am Telefon anvertrauen und was lieber für sich behalten möchte. Unter folgenden Telefonnummern und Internetseiten findet man Rat, Hilfe, Trost oder Unterstützung.

Hilfetelefone

Information – Essengeld in GVS-Kindertagesstätten

Liebe Eltern,
aufgrund der veranlassten Schließungen der Kindertagesstätten, wird der GVS im April kein Essengeld für die Kinder erheben, die zu Hause betreut werden bzw. die Einrichtung somit nicht besuchen.

Die Rückrechnung erfolgt im Mai. Es müssen dafür keine Anträge gestellt werden.

Für diejenigen, die überweisen oder per Dauerauftrag zahlen:
Bitte im Mai, wenn Ihr Kind im April (während der Schließzeit) nicht da war, nicht einzahlen. Sie brauchen keine Überweisung auszuführen. Falls Sie per Dauerauftrag zahlen, können Sie diesen bei Ihrem Kreditinstitut aussetzen.

Für diejenigen, die per Lastschrift zahlen:
Wenn Ihr Kind im April (während der Schließzeit) nicht da war, wird im Mai kein Essengeld per Lastschrift von Ihrem Konto abgebucht.

Kita-Essen
Zeit für Freude und Zuversicht

Vielen Dank an unsere #Krisenhelden des GVS!

Vielen Dank an alle #Frühaufsteher und #Nachteulen, an alle #Zuhörer und #Versteher, an alle #Situationsmeister und #Trostspender, an alle #Mundschutznäher und #Freudegeber jeglicher Art!

Ihr seid ganz toll!!!

Vielen Dank!!!


Erkältung oder Infektion mit dem Corona-Virus? Hier finden Sie eine Entscheidungshilfe.

Das Corona-Virus breitet sich immer weiter aus. Viele Menschen mit Erkältungssymptomen oder grippalen Infekten sind verunsichert.

Die Berliner Charité entwickelte die sogenannte CovApp, mit der man innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantwortet und daraus spezifische Handlungsempfehlungen erhält.

Die CovApp kann helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder eines Corona-Virus-Tests besser einzuschätzen.

https://covapp.charite.de/


Hilfsaktion – Aufruf zum Selbstnähen von Atemschutzmasken

Besondere Zeiten erfordern besondere Mittel. Der Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung ist in der aktuellen Situation um das Corona-Virus enorm gestiegen. Es bestehen nach wie vor die bekannten Lieferprobleme und Materialknappheit. Unabhängig davon, bitten wir nun die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe, denn einen sogenannten Mund-Nasen-Schutz (MNS) kann man mit etwas Geschick selbst nähen.

Nähanleitungen für Mehrweg-Mund-Nasen-Schutz:
https://www.radioessen.de/files/pdf1/schnittmuster-und-anleitung-fuer-atemmaske_feuerwehr-essen.pdf

https://sewsimple.de/produkt/schnittmuster-mundschutz/

Wer selbstgenähte Atemschutzmasken spenden möchte, kann diese im Haupteingang des GVS-Seniorenzentrums abgeben.

Adresse:
GVS Seniorenzentrum „Oesig“, Waldfriedenstraße 1b, 38889 Blankenburg (Harz)

Vorab bitten wir um kurze telefonische Anmeldung unter: 03944 / 921 170

Im Namen aller Mitarbeiter bedanken wir uns für jeden einzelnen Mund-Nasen-Schutz. 🙂

Hintergrund:
Die Übertragung des Corona-Virus erfolgt durch Tröpfchen, die etwa beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgeschieden und über die Luft auf die Schleimhäute von Mitmenschen verteilt werden könnten. Ein Mundschutz könne das Verteilen dieser Tröpfchen verhindern bzw. einschränken. Selbstgenähte Atemschutzmasken können nicht bei allen Indikationen eingesetzt werden, helfen jedoch dabei die Weiterverbreitung der Infektion durch symptomfreie Träger zu vermindern.

Grundsätzlich gelten die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) – eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesetikette sowie das Abstandhalten von anderen Menschen (ca. 1 bis 2 Meter). Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit ist sinnvoll, um andere Menschen nicht zu infizieren. Der MNS müsse enganliegend sitzen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden.

Vorsicht: Für gesunde Menschen gibt es keinen Hinweis darauf, dass ein MNS vor dem Corona-Virus schützen kann bzw. das Ansteckungsrisiko darauf verringert wird.


Daumen drücken für den Weg zum Deutschen Kita-Preis

Auf dem Weg zum Deutschen Kita-Preis

Der Deutsche Kita-Preis würdigt Menschen, die hart daran arbeiten, dass die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft optimal aufwachsen können. Das Harzer „Netzwerk - elementare Bildung inklusiv“ ist von 140 Bewerbungen der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ unter die 10 Finalisten gekommen. Nun heißt es Daumen drücken.

Logo Netzwerk - elementare Bildung inklusiv

Logo "Netzwerk - elementare Bildung inklusiv"

Im Mai 2020 werden wieder fünf Kindertagesstätten und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung mit dem Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet. Die Erstplatzierten dürfen sich jeweils über ein Preisgeld in Höhe von 25.000 EUR freuen. Jeweils 10.000 EUR gehen an die vier Zweitplatzierten in jeder der beiden Kategorien.

2017 gründete sich eine Initiative im Harzkreis, die ein gemeinsames Ziel fokussiert: „pro Inklusion“. Das bedeutet, Unsicherheiten gegenüber dem Thema abbauen, die Haltung überdenken und Ängsten mit fachlichem Input begegnen.

„Jedes Kind ist einzigartig.“, sagt Kathrin Friedrich (Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte „Am Regenstein“ des GVS). Sie und eine Vielzahl von weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern gehören zum Bündnis „Netzwerk – elementare Bildung inklusiv“. Dieses will auf die Themen Inklusion und Integration aufmerksam machen.

Lieder in unterschiedlichen Sprachen werden beim Morgenkreis in der GVS-Kita Am Regenstein gesungen

Lieder in unterschiedlichen Sprachen werden beim Morgenkreis in der GVS-Kita "Am Regenstein" gesungen

Die GVS-Kita „Am Regenstein“ gehört daher ebenfalls zu den Hospitationseinrichtungen des Bündnisses. Das bedeutet, dass Mitarbeiter*innen aus anderen Kindertagesstätten gerne hospitieren dürfen, um sich Anregungen und Impulse holen zu können und Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Vielfalt soll als Chance gewertschätzt werden – allen Kindern sollen die Herzen und Türen offen stehen. „Man muss Inklusion voranbringen.“, sagt auch Sabine Brennecke (Bereichsleiterin „Kindereinrichtungen“ im CECILIENSTIFT, Halberstadt).

Jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, die Kindertageseinrichtung besuchen zu können, in die es gerne gehen möchte. Dazu müssen zuerst einmal die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Als Einrichtungsleitung muss man sich die Frage stellen „Wie kann ich mit all den unterschiedlichen Kindern arbeiten?“.

Diese Frage stellte sich auch Kathrin Friedrich, als im Jahr 2015 vermehrt Kinder mit Migrationshintergrund in die Einrichtung kamen. Die GVS-Kindertagesstätte „Am Regenstein“ bietet mit ihrem multiprofessionellen Team, bestehend aus Erziehern, Logopädin, Heilerziehungspflegern und Therapeuten seit vielen Jahren für 25 Integrativ-Kinder besondere Betreuung an. Vor zwei Jahren musste dann „improvisiert“ werden. Dazu wurden u.a. Dolmetscher aus anderen Institutionen eingesetzt. Neue Wege wurden gegangen – ein Netzwerk entstand.

Pro Inklusion - Vielfalt als Chance wird in den verschiedenen Einrichtungen des Netzwerkes erlebbar gemacht

Pro Inklusion - Vielfalt als Chance wird in den verschiedenen Einrichtungen des Netzwerkes erlebbar gemacht

Und dieses Netzwerk möchte Inklusion im Landkreis weiter voranbringen und dazu beitragen, dass jedes Kind mit seinen individuellen Voraussetzungen seine Potentiale entwickeln und an der Gemeinschaft teilhaben kann.

Mit dem Deutschen Kita-Preis werden am 07. Mai 2020 in Berlin Kitas und Bündnisse ausgezeichnet, die ihr Handeln konsequent am Kind ausrichten und den unterschiedlichen Lebenswelten von Kindern und ihren Familien Rechnung tragen. Wir drücken dem „Netzwerk – elementare Bildung inklusiv“ ganz fest die Daumen! Viel Glück!